Das JaME-Team hört...
Schnell, hart, schöne Effekte - das war der Stoff, der mich für dieses Duo erwärmen konnte. Besonders interessant finde ich nach wie vor den Refrain im Song, der dann gleich wieder von den harten Gitarrenriffs abgelöst wird. (J.)
175R - "I believe my way"
Die dem Pop-Punk angemessene Stimme - offenbar ohne Gesangsstunden, wie es sich gehört - ist das Hauptaugenmerk der Band. Netter Song im Upbeat Tempo, der einerseits angenehm belanglos um die Ohren schleicht, andererseits durch seine würzigen zweieinhalb Minuten ordentlich unterhält. (V.)
Chronosphere - "In Heaven (Single Version)"
Die leicht verträumte, balladeske, gitarrenlastige Rock-Epik (ungewöhnliche fünf Minuten Laufzeit) bedient den geneigten Hörer. Hier findet man alles: melodischen Gesang, nette Riffs, gute Soli und den nötigen Grad an Individualität, den man der Szene oft abzusprechen versucht. Vom Grad der Komposition ist der Song locker auf der Höhe von Major-Chart Songs. (V.)
Nymph - "CREATURES"
Das beste findet man erst, wenn es nicht mehr existiert. So auch diese Death/Black Metal Band, die seit Mai aufgelöst ist. Der Song strotzt nur so vor Gewalt und Growls. Der Refrain scheitert an der Melodik, die die Stimme des Sängers für ruhige Parts nicht hergibt. Aber auch so hört es sich verdammt gut an. Den Kontrollschuss verpasst einem dann ein überlanges Gitarrensolo. Dass es heute sowas noch gibt... (V.)
Crystal Kay feat. KANAME (CHEMISTRY) - "After Love -First Boyfriend-"
Da schaltet man gelangweilt durchs japanische Fernsehen und denkt an nichts Böses, da springt einen plötzlich auf Terebi Tokyo Madame Kay mit einer ganz hinreißenden Performance ihres neuen Songs an. Nicht sonderlich innovativ, zum Rumschmachten reicht's aber durchaus. (M.)
Velvet Eden - "Street of Alice"
Mal wieder in der Klamottenkiste gegraben und dabei auf Gold gestoßen. Düsterer, leicht schräger Synthpop mit mysteriösen Vocals, der aus dem britischen Underground der frühen Achziger Jahre stammen könnte, jedoch dem heutigen Geschmack entsprechend deutlich raffinierter arrangiert ist. Die phantasievollen Lyrics lassen eine Geschäftsabwicklung mit einer Prostituierten vermuten. (G.)
hide - "LemonED I Scream"
Wie kann man einen Song über Zitroneneis singen? Nein, mal im Ernst, auch wenn es sich im ersten Moment anhört wie die erfrischende Sommerspeise, umso aussagekräftiger sind die Zeilen. Der Song ist und bleibt ein Kleinod und wirkt auch nach zig Jahren nicht ein bisschen staubig. Und die Melodie trägt - wie eine Kugel Zitroneneis - zu bester Sommerlaune bei. (J.)
girugamesh - "Border"
Zunächst konnte ich mit diesem Lied nicht wirklich viel anfangen, doch derzeit ist es beim Autofahren mein treuer Begleiter. Schon das Intro beinhaltet den typischen girugamesh-Sound und das flotte Tempo zieht sich durch den kompletten Song, der mit einer leicht im Gedächtnis bleibenden Melodie abgerundet wird. (T.)

















