Tsunku, der Produzent des Hello!Projects, kündigte im Juni 2006 an, er wolle eine Einheit bestehend aus Aya Matsuura und Miki Fujimoto gründen.
Ein Nebenprojekt war für beide Mädchen nichts neues, da sie schon vorher mit anderen H!P-Mitgliedern an zahlreichen dieser Art mitgemacht hatten. Auch war es nicht das erste Mal, dass sie zusammen arbeiteten: beide waren sie in der Gruppe Gomattou gewesen, die nur eine Single veröffentlicht hatte. Tsunku versicherte also schnell, dass dies kein temporäres Projekt, sondern eine feste Einheit werden sollte.
Ihre erste Single "Thanks!" wurde im September veröffentlicht - sie schien sofort sehr erfolgreich zu sein und stieg auf Platz zwei in die Oricon-Charts ein. Außerdem wurde das Lied als Thema des Films Sukeban Deka IV benutzt, in dem Aya auch mitspielte.
"Melodies" folgte im Oktober und war ebenfalls ein Erfolg. Das Musikvideo dazu sorgte jedoch für einigen Tumult in Japan, da es mit zwei sich küssenden Mädchen endete. Anstatt das ganze Video auszustrahlen, wurde dann schlussendlich eine zensierte Version gezeigt, die knapp vor der Kussszene endete.
Nach einem weiteren Singlerelease in 2007 brachte das Duo im Mai das erste Album "1stGAM ~Amai Yûwaku~" heraus. Im August gesellte sich dann noch die erste Live-DVD zur Diskografie hinzu, aber seit diesem Release ist es ziemlich still um die beiden Mädchen geworden. Derzeit ist fraglich ob sie überhaupt zurückkehren werden, da Miki Hello!Project im März 2009 verlassen hat und Aya erfolgreich ihrer eigenen Solokarriere nachgeht. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt.
GAM ist eine der vielen Hello!Project-Gruppen, die - anders als viele anderen Projekte - eine feste Einheit anstatt eines einmaligen Nebenprojekts ist.
GAM steht für "Great Aya and Miki": Solostar Aya Matsuura zusammen mit Morning Musume.s Miki Fujimoto. Ihr Name hat auch noch eine ganz andere Bedeutung seit ihr Gründer Tsunku herausgefunden hat, dass "gam" ein englisches Slangwort für "hübsche Beine" ist - deswegen wird den Beinen der Damen auch besonders viel Beachtung geschenkt.
Die beiden Mädchen sind gute Freunde und ihre Stimmen scheinen gut zueinander zu passen. Obwohl man nicht wirklich behaupten kann, dass ihre Popsongs ganz anders sind als die aller anderen H!P-Gruppen, sind sie dennoch ziemliche Ohrwürmer.







