Das JaME-Team hört...
Wie großartig, wie belebend und auch wie beruhigend, dass es doch noch Bands gibt, die aus dem rockigen Indie-Allerlei hervorstechen. Meiner Meinung nach genial geraten ist bei diesem Song besonders... eigentlich alles? Anders kann ich es nicht ausdrücken ohne mir selbst vorwerfen zu müssen, zu Ungunsten der Band untertrieben zu haben. Von meiner Seite gibt's aktuell Begeisterung und einen festen Platz in der Playlist. (M.)
Dr. Usui - "Southern Hospital"
Nachdem ich bereits dem Großteil meines Bekanntenkreises diesen Künstler empfohlen habe, muss er nun auch hier Erwähnung finden. Es ist mir ein inneres Bedürfnis. Geboten wird Electro - nicht poppig, aber auch nicht Hardstyle. Dezent dunkler Grundton dennoch vorhanden, streckenweise mechanisch anmutend, liegt wohl auch an der Basslastigkeit. (M.)
Anna Tsuchiya - "GUILTY"
Ja~, endlich mal ein Themasong, der von Anfang bis Ende rockt! Besser kann man einen Film gar nicht zu einem Ende bringen. Obwohl ich ehrlich zugeben muss, dass ich mir Anna Tsuchiyas Stimme doch etwas anders vorgestellt hatte und dadurch positiv überrascht worden bin. (J.)
MaryJun Takahashi - "White Velvet"
Sich musikalisch einfach mal an einen fiktiven Ort mit Sand, Sonne und Lebensfreude beamen lassen. Das geht mit "White Velvet" einfach wunderbar und zaubert ein wenig Karibik in diesen tristen Herbst. (J.)
Etcetera - "keitai denwa"
Sehr seltsames Lied, dass zu Beginn mit Growls gleich ein paar Hörer verschrecken dürfte. Wenn man aber ein wenig dran bleibt, dann kriegt man einen interessanten Song geboten. Die Instrumentalparts sind erstklassig und der Refrain - für den man erst ein paar gewöhnungsbedürftige Verse der Strophe über sich ergehen lassen muss - ist in höchstem Maße melodiös. Ein Highlight der recht kurzen Bandgeschichte. (V.)
berry - "Shower Room Cinema"
Pop-Melancholie - im Sinne von "Düster wirkender Song im Upbeat Tempo" - ist ein sehr gefährliches Pflaster. Der Hang zum übermäßigen Kitsch ist schnell überwunden und dann hört sich der Song nur noch mies an. In diesem Fall glückt der Versuch, da das Lied in den Strophen ansprechend düster bleibt und nur in den Refrains zu einer Epochal-Pop-Ballade mutiert. Die Gitarren tun ihr Übriges. (V.)
KUROYUME - "Bad Speed Play (live)"
Wieder einmal muss das Referenzwerk für ein Live-Album herhalten. Nur wenige große Bands gaben sich jemals den Spaß nach Jahren der großen Hallen, wieder in einem Klub aufzutreten. Für diesen Punk-Song ist dass allerdings die beste Atmosphäre. Alleine schon die musikalische Umsetzung ist genial, hinzu kommt aber noch der damals knapp 30-Jährige Kiyoharu mit seiner unvergleichlichen Stimme. (V.)










