Das JaME-Team hört...

news - 17.08.2009 16:39
Mini Moni - "Minihamuzu no Ai no Uta"
Höre ich, wenn ich morgens in der Küche stehe und experimentelle Bento-Boxen vorbereite. Meine Kollegin hört um die Uhrzeit immer Hatebreed, dementsprechend böse sieht ihr Pausenlunch dann auch jedes Mal aus. Vielleicht sollte ich ihr mal Mini Moni ans Herz legen? "Love Love Love Love? I LOVE YOU - ai ai ai ai MINIHAMUZU!!" Bescheuert... (F.)

Vizell - "kuchizuke"
Bei Vizell gilt ja grundsätzlich: entweder man mag deren Sänger, oder eben nicht. Hier wird die Wahl ganz einfach gemacht. Man stelle sich Darkness vor, addiere ordentliche Riffs und Melodie und hat eben "kuchizuke". Das waren noch Zeiten, wo Soli an der Tagesordnung waren. Da zählte noch Können... (V.)

Due'le quartz - "higohou drug"
Ein Klassiker wie er im Buche steht. Die lieb gewonnene, seltsame Stimme, der unüberhörbare Bass und Chefmeister miyavi an der Gitarre. Die Komposition ist bei diesem Aufgebot eher zweitrangig, denn die Truppe hatte bessere Songs, auch, wenn sich dieser eher einprägt. (V.)

Blast - "701126"
Was die Band aus dem Werk ihrer Nagoya-Kollegen deadman gemacht haben, würde niemals jemand den eigentlichen Komponisten zuschreiben. Deutlich derber als aie und Co. zerpflügen sie den Song und machen daraus eine metallhaltige Ursubstanz. So richtig schön aggressiv. (V.)

Yoshida Brothers - "Rising"
Zu diesem Song ein paar Räucherstäbchen anzünden, dazu einen grünen Tee aufgießen und man hat Japan in der eigenen Wohnstube. Zumindest fast. "Rising" verbindet das traditionelle Shamisen auf eine solch faszinierende Art und Weise mit E-Gitarre und Keyboard, dass man selbst nach einer tagelangen Dauerschleife noch nicht genug davon hat. (J.)

Janne Da Arc - "Dry"
Ein schneller und stark gitarrengetriebener Song mit ebenso schnellem Gesang, dass man sich wundert, wieso man sich beim Mitsingen keinen Knoten in die Zunge macht. Der ideale Begleiter zum Joggen oder durch die Wohnung putzen, man kommt ganz automatisch schneller ans Ziel. (J.)

BUCK-TICK - "ROMANCE -Incubo-"
Dieser Song wurde mir einst von einem fanatischen Anhänger BUCK-TICKs empfohlen. Meine instinktive Reaktion in solchen Fällen ist, erstmal misstrauisch zu sein. Schließlich musste ich ihm jedoch zustimmen: die melancholische, leicht atonale Melodie und Atsushi Sakurais Honigstimme überzeugten mich, das dazugehörige Album "Juusankai wa gekkou" zu kaufen, welches noch heute zu meinen Favoriten zählt. Leider ist es das einzige geblieben. (G.)

HIZAKI grace project - "Philosopher"
Jasmine Yous tragischer Tod inspirierte mich dazu, mal wieder eine CD dieser Band einzuwerfen. Auf den ersten Blick scheint sie viel bei Moi dix Mois abgeguckt zu haben: das Soloprojekt eines femininen Gitarristen, Rock und Metal mit viel Spinett und Kirchenorgel, und in der Zeit, aus der dieser Song stammt, hatten sie sogar den selben Sänger (der bei seinem ersten Auftritt mit der neuen Band diese versehentlich mit den Worten "We are . . . Moi dix Mois!" vorstellte). HIZAKIs Markenzeichen war jedoch schon damals die fingerfertige Gitarrenarbeit, die heute bei Versailles begeistert. (G.)

Gackt - "The next decade"
Nach der Flut an Singles zum 10-jährigen Jubiläum hat dieser Song erstaunlich viel zu bieten. Weniger von dem sonderbaren Elektro-Einfluss und wieder mehr von dem Sound, auf den man sich bei Gackt sonst immer freut. (C.)

B'z - "ichibutozenbu"
Ein Lied, das ich mir wohl nicht angehört hätte, wenn es nicht das Opening zu Buzzer Beat wäre. Zum Glück kam es dazu, denn der Song hat wirklich Potential und geht gleich ins Ohr. (C.)
künstler
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