Zy 49: SAKITO (Nightmare)

interview - 08.03.2010 11:00

-maṇḍa la-sakito-izm-

Die Veröffentlichung des Albums "GIANIZM" am 1. Januar 2010 gehört zum ersten Teil des 10-jährigen Jubiläums von Nightmare. Es ist eine perfekte Kompilation, die den fehlenden Track 4 und den neukomponierten Track 10 enthält, zusammen mit weiteren acht Songs von "Jishou (Shounen Terrorist)" bis "GIANIZM 9". Doch was bedeutet die Serie "GIANISM" für SAKITO, dem Komponisten all dieser Lieder? Und ist es tatsächlich sein Ziel, ein Gian zu werden, wo er doch während seiner High School-Zeit davon besessen war, ordentlich und sauber zu sein?


Was wird uns "GIANIZM" bieten?

SAKITO: Was die Parts von "Jishou (Shounen Terrorist)" bis "GIANIZM 6" betrifft, so wurden sie neu aufgenommen. Wir haben nichts besonderes hinzugefügt.

Und dann hast du die Parts 4 und 10 geschrieben.

SAKITO: "GIANIZM 4" gab es zwar davor schon, doch irgendwie habe ich es nicht fertiggebracht, daraus einen richtigen Song zu machen. Also haben wir darüber nachgedacht, "GIANIZM 10" zuerst zu schreiben. Aber wenn wir nur "GIANIZM 10" verwendet hätten, wäre es nicht ganz so cool, also haben wir letztendlich doch die "4" geschrieben.

Warum habt ihr aus "GIANIZM" eine Serie gemacht?

SAKITO: Ich weiß es gar nicht genau... Nachdem ich "Jishou" geschrieben hatte, kam einfach "GIANIZM 2"... nicht? Ich kann mich nicht mehr genau daran erinnern, aber ich glaube, das hat mit "GIANIZM 2" angefangen, das man auch einfach als Nr. 2 lesen kann, und so hatte man das Gefühl, es könnte Teil einer Serie sein. Ich glaube, ich dachte damals, es wäre interessant. Und dann wurden sie nach und nach zum Song-Standard bei Nightmare. Jetzt warten die Fans darauf, zu erfahren, welches Lied als nächstes kommt.

Unterscheiden sie sich für dich von den anderen Songs?

SAKITO: Ja. Um es positiv auszudrücken: sie sind eines der Markenzeichen von Nightmare. Also stehe ich gewissermaßen unter Druck, nur Gutes zu produzieren. Früher dachte ich, ich könnte machen, worauf ich Lust habe, aber nun gibt es ja diesen Druck.

Seit wann?

SAKITO: Seit "GIANIZM 6", glaube ich. Ich habe das Gefühl, ich müsste etwas Neues für die Zuhörer hinzufügen. Es kam einfach so aus mir heraus, wie ein Zwang, der aufkam.

Hat es deine Prioritäten verändert?

SAKITO: Ja, aber wenn ich die Lieder höre, die ich frei nach meinem Gefühl geschrieben habe, dann scheinen sie für mich als Songs nicht besonders geeignet zu sein. (lächelt) Gewissermaßen also hilft das Bewusstsein, die Lieder ordentlich komponieren zu wollen, eben diese Songs live besser zu spielen.


Um den Rest des Interviews lesen zu können, schlagt bitte die Zy. 49 auf.
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